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Band / Künstler(in) Human League Veranstaltungsort Komplex 457
Datum 16.04.2011 Stadt Land Zürich 
Vorbands Performance, Lost Area

Rückblick

Pünktlich um 20:00 Uhr betraten die vier Männer der deutsch-schweizerischen Formation Lost Area die schmucke Bühne. Sie überzeugten das Publikum mit ihrer Show, ich hatte noch nie eine Band mit zwei Sängern, die kein Instrument spielten, live gesehen. Ihr Synthie Pop mit Techno Attitüde fand Anklang und schon bald bewegten sich die Ersten im Takt der Musik. Die Stimmung wurde immer besser und als ein Sänger charmant ’Wo sind eure Hände?’ fragte, war das Eis gebrochen. Ein grosser Applaus zum Schluss ihres Konzertes war der Lohn von Lost Area, sie erfüllten die undankbare Aufgabe als Anheizer gekonnt. Ein Trio (zwei Männer und eine Frau) aus Manchester (UK) mit dem Namen Performance enterte nach einem kurzen Umbau die Bühne. Sie waren die Überraschung des Abends. Da stand ein Roland MC 909 und diverse E-Drum Pads waren an einem Gestell montiert, der Schlagzeuger bearbeitete die Technik mit viel Geschick. Der charismatische Sänger, ein etwas schlaksiger Typ war in seine Welt eingetaucht, aber ohne den Kontakt zum Publikum zu verlieren. Die attraktive Gitarristin unterstützte ihn hin und wieder beim Gesang. Der Sound klang optimistisch, hatte seine Wurzeln definitiv in den 80ern und auch den Einfluss der Manchester Heroen war unverkennbar. Mit jedem Song gefiel nicht nur mir die Band besser und besser. Irgendwie war der Frühling 2011 nach dem Auftritt von Performance auch bei mir angekommen. Sehr stylisch präsentierte sich das Equiment von Human League. Links und Rechts von dem Schlagzeug Podest standen erhöht je ein weisses Keyboard und darauf war jeweils ein Umhänge-Synthesizer aufgelegt. Auch das E-Drum war ganz in weiss, eine kleine Box in der Mitte war der Kick, er wurde mit einem Pedal bedient, dass hatte ich so noch nie gesehen. Phil und seine zwei Gesangspartnerinnen Joanne und Susan Ann brachten die Halle zum kochen. Ein Höhepunkt war ’The Sound Of The Crowd’, ein erstes Mal kamen die Umhänge-Synthesizer zum Einsatz, der Sound klang fantastisch und ich bekam eine Gänsehaut. Bei ’Empire State Human’ stand Phil nur mit den drei Tour Musikern auf der Bühne, auf der gigantischen LED Wand flimmerten Filme mit Hochhäusern dazu. Es war ein unbeschreibliches Erlebnis diesen Song live erleben zu dürfen! Auch die neuen Songs wie zum Beispiel ’Night People’ wurden vom Publikum begeistert aufgenommen. Phil war die Hauptperson auf der Bühne, unglaublich wie klar und professionell seine Stimme immer noch klang, er verschwand immer wieder von der Bühne, wie wenn er sagen wollte ich bin nicht Human League, ohne Joanne und Susan Ann würde es uns nicht geben. Der letzte Song vor den Zugaben war ihr Megahit ’Don’t You Want Me’, natürlich sang der ganz Saal lautstark mit. Die erste Zugabe war ’Seconds’, da stimmte einfach alles, der Sound, die drei grossen rückwärts laufenden Uhren auf der LED Wand und der Gesang… nicht zu beschreiben, man muss es gesehen haben! Human League sind eine grossartige Live Band und müssen sich vor niemanden verstecken, wirklich etwas vom Besten was ich von Bands die in den 80er gross geworden sind live gesehen habe… Chapeau!

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Flyer Human League (171KB)

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